Montag, 16. Februar 2009

Fasching in NRW

Alaaf und Helau, Ihr Nordrhein-Westfalen
Heute wird gereimt ihr Säcke,
wir faschingen und karnevalen,
von Herne bis Witten/Herdecke.

Ob ich mir in Ostwestfalen/Lippe,
in Minden was hinter die Binde kippe,
obwohl man auch in Bad Zwischenahn,
hervorragend einen zischen kann?

Nein, ich fange an an mit Korn,
im lebensfrohen Paderborn,
danach nehme ich ein paar Bierchen
im ausgeflippten Gelsenkirchen.

Nach einer der berühmten Sausen,

im mondänen Bad Oeynhausen,

kann man im verruchten Siegen,
bestimmt noch was zu trinken kriegen.

Kurz darauf im hübschen Hagen,

einen Fernet für den Magen,
denn wer will schon in Frechen brechen,
kann er in Bochum weiter zechen.

Im schönen Mülheim an der Ruhr,

gönne ich mir Whiskey pur,
im herrlichen Hochsauerlandkreis,
das gleiche, aber jetzt auf Eis.

Ein paar Absacker in Schwerte,
wär’n jetzt gar nicht das verkehrte,
vorher noch ein Glaserl Wein,
irgendwo am Niederrhein.

Ist man stramm wie tausend Russen,
wird’s richtig schön in Leverkusen,
nun noch ein paar mehr Promille,
und man liebt die Gemeinde Hille.

Trinkt man dann noch etwas länger,
fühlt man sich sehr wohl in Enger,
auch in Olpe lässt sich leben,
darauf woll’n wir einen heben.

Wenn in Borken Korken knallen,
wir in Höxter Schwüre lallen,
und wir rufen „Prost“ in Soest,
auch auf Unna einen Toast!

Und wenn wir in Aachen lachen,
in Herford noch ein Fass aufmachen,
in Wesel in die Kneipe geh’n:
Mein NRW, was bist Du schön.

Nur zwei Orte will ich meiden,
in diesen verrückten Zeiten,
hier werde ich mich nicht hin wagen,
an den berühmten „tollen Tagen“.

Nicht mal ein Schnäpschen auf die schnelle,

weder in Düsseldorf noch Kölle!